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Geschichte der Jungschützen

Die Jungschützenabteilung wurde 1927 von dem damaligen Lehrer Heinrich Witt ins Leben gerufen. Eine der ältesten Jungschützenabteilungen in Kehdingen hatte am Anfang eine Mitgliederzahl von 15 Personen, die bis heute auf fast 200 Mitglieder angestiegen ist.

 

Von 1927 bis 1939 fungierte Heinrich Witt als Betreuer der Jungschützen, und diese 1929 mit Gustav Vöge ihren ersten Jungschützenkönig feiern.

 

Nach dem Krieg wurde erstmals 1951 neue Bemühungen getätigt, die Jungschützenabteilung neu ins Leben zu rufen. Gerhard Kruse wurde 1954 als Leiter der Jungschützenabteilung gewählt und Heinz Völckers konnte als erster Jungschützenkönig nach dem Krieg aufgerufen werden.

 

Der Unternehmungsgeist der Jungschützen lässt nicht zu wünschen übrig.

Man nimmt an Veranstaltungen von auswärtigen Vereinen teil, begeht Weihnachtsfeiern, fährt Rallyes, unternimmt Boßeltouren und besichtigt Brauereien. 1988 wurde sogar ein Bollerwagen in Eigenarbeit hergestellt und auf dem Kommersabend gestiftet.

 

Der Höhepunkt für einen Jungschützen ist jedoch das Schützenfest, dass am Sonntag vorher mit dem Ausschießen des Jungschützenbestmannes und seines Adjutanten beginnt. Der Abschluss ist am Sonntag morgen das Jungschützenfrühstück, das genauso wie das Kranzbinden beim Jungschützenkönig stattfindet. Im Anschluss daran wird dann der neue König und sein Adjutant ausgeschossen, die dann für das neue Schützenjahr das Regiment übernehmen.